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Vorwort

Schon vor Jahrtausenden waren Hunde Gefährten des Menschen – sie jagten die Tiere, die ihn ernährten und verteidigten ihn gegen jene, die ihn bedrohten. Der Mensch erkannte im Hund ein treues, ihm ergebenes Tier, das ihn wenig kostete und ihm seine Zuneigung schenkte, solange es den Kopf heben oder mit dem Schwanz wedeln konnte. Danach trat ein anderer Hund an seine Stelle und übernahm dieselben Aufgaben.

Nicht selten sind Hunde Opfer von Fehleinschätzungen: Die Leute erkennen oft nicht das wahre Maß an Ergebenheit, die Intelligenz und den Charakter eines Hundes – Eigenschaften, die sich voll entfalten, wenn der Vierbeiner richtig erzogen und ernährt   wird, wenn man ihn liebt und ihm die Chance bietet,
Hunde besitzen Instinkte, die dem Menschen fehlen. So nehmen wir beispielsweise mit der Nase nichts von dem wahr, was ein Hund mit seiner Nase spürt, und schon allein das Schnüffeln und Wittern während eines Spaziergangs ist für ihn das halbe Vergnügen. Ein Hund, der aus den Straßen einer Großstadt niemals hinauskommt, genießt sein Dasein nicht in vollen Zügen. Das spricht aber nun nicht gegen eine Hundehaltung auch in Großstädten. Hunde sollten dort leben, wo sie gebraucht und geliebt werden und die Beachtung finden, die sie verdienen. Mit ihrer Kameradschaft und Anhänglichkeit bereichern sie das Leben von Millionen junger und alter Menschen auf der ganzen Welt und sind es wert, respektiert zu werden.

Hunde aller Arten und Größen, vornehme mit Stammbaum und Promenademischungen, bevölkern heute die Erde und sind in dieser oder jener Form dem Menschen von Nutzen.


Mein Tier auf der Couch? - Was ist Tierpsychologie?

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Nein, selbstverständlich müssen Hund oder Katze nicht auf die Couch. Also lassen Sie sich von der Wortwahl „Tierpsychologie“ nicht irritieren.

Verwechseln Sie eine verhaltenstherapeutische Behandlung aber z.B. auch nicht mit einer Hundeschule Dort werden Hunde, meist in Gruppen, erzogen und ausgebildet, um im Anschluss zum Beispiel eine Begleithundeprüfung zu bestehen.

Der Besuch in einer guten Hundeschule macht freilich immer Sinn. Seingroßer Vorteil ist, dass unsere Vierbeiner dort mit Artgenossen zusammentreffen.

Eine Ausbildung in der Hundeschule ist aber nicht immer ausreichend.

Mehr als 50% der Hundehalter, die zu mir   Kontakt aufnehmen, haben über einen längeren Zeitraum eine Hundeschule besucht.

Außerdem gibt es Gründe, auf eine Hundeschule zu verzichten: Keine qualifizierte Hundeausbildung in der Nähe; keine Zeit, die dort angebotenen festen Termine einzuhalten; Abneigung   gegen Hundevereine u.v.a.m. Katzen lassen sich im eigentlichen Sinne nicht „erziehen“, aber auch hier gibt es Lösungsansätze bei Schwierigkeiten.

 

Im Grunde genommen handelt es sich bei der Tierpsychologie um das Studium der „Ethologie“. Das ist das Wissen von der Lebensweise der Tiere, besonders von ihrem Verhalten. Anhand des Wissens über das Normalverhalten einer Tierart und seiner Stammform erkennt man Verhaltensauffälligkeiten oder –veränderungen. Und die können mit den unterschiedlichsten Methoden therapiert werden.

Nicht zu verwechseln damit ist ein vielleicht vom Besitzer oder von der Umwelt unerwünschtes verhalten, dass im Grunde genommen für die Tierart völlig normal ist. Wenn dieses unerwünschte Verhalten zu übermäßiger Belastung führt, kann man auch das bis zu einem gewissen Grad abstellen. Manchmal fehlt aber dem Tierbesitzer ganz einfach ein wenig Verständnis für die Lebensweise seines Tieres. Oder die Haltung ist nicht artgerecht bzw. das Tier nicht ausgelastet. Das gilt nicht nur für Hunde sondern ebenso für Katzen, Pferde oder andere Haus- oder Nutztiere.

Je nachdem, um welche Tierart es sich handelt, sind die Möglichkeiten der Behandlung allerdings begrenzt. Oder aber der Tierhalter hat gar kein Interesse daran, eine entsprechende Therapie einzuleiten bzw. die Haltungsbedingungen des Tieres zu verändern. So wird es ein Tierpsychologe oder Tierverhaltesberater in unseren Breiten überwiegend mit Hunden, Katzen oder Pferden zu tun haben.

 

Klassische Probleme , die zum Beispiel bei Hunden auftreten können, sind: Zerstörungswut, ständiges Bellen beim allein gelassen werden, unnatürliche Angst in gewissen Situationen (u.U. durch Phobien hervorgerufen, durch schlechte Erfahrungen), plötzlich wieder auftretende Stubenunreinheit, panische Reaktionen beim Auto fahren, Angstbeißen aggressives Verhalten in ganz bestimmten Zusammenhängen und andere.

 

Eines ist ab in jedem Fall sicher: Probleme lassen sich nur gemeinsam mit dem Tierhalter bzw. mit seiner ganzen Familie lösen. Demzufolge wird ein guter Tierpsychologe sich nicht nur persönlich mit dem Tier, sondern möglichst auch mit dem gesamten Umfeld vertraut machen. Ferndiagnosen oder Patentrezepte lehne ich ab. In den seltensten Fällen treten Erfolge von einem Tag auf den anderen auf. Ohne die Mitarbeit und Konsequenz von uns Zweibeinern können wir unseren Vierbeinern nicht helfen Selbstverständlich gibt es einige gute Ratgeber in Buchform, die vielleicht in Ihrem speziellen Fall völlig ausreichend sind und zum Erfolg führen. Leider ist es nicht immer leicht sich durch die Fülle der Literatur zu arbeiten und die Spreu vom Weizen zu trennen.


Was also tun, …

wenn Bücher und Training auf dem Hundeplatz nicht weiterhelfen?

Wenn die Ausbildung in der Hundeschule das Problem nicht gelöst hat?

Wenn man an den falschen Hundetrainer geraten ist?

Wenn die Katze immer neurotischer wird?

Und weit und breit keine erkennbare Hilfe vor Ort?

Da gibt es mich, Sie können mich jederzeit anrufen, vereinbaren einen Termin mit mir und ich komme zu Ihnen nach Hause, um das Problem vor Ort zu analysieren.

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Ein Grundsatz jedenfalls gilt immer:
Erkundigen sie sich vor der Anschaffung eines Tieres genau, welche Anforderungen Aufzucht und Pflege an sie stellen. Welche Grundvoraussetzungen für die Haltung geschaffen sein müssen. Wie hoch die Lebenserwartung des Tieres ist. Was seine Haltung kostet. Welche Probleme auftreten können.

Überlegen Sie sich gründlich, ob das Tier in Ihr Leben passt. Nicht nur heute, sondern vielleicht auch noch in zehn oder zwanzig Jahren. Und vergessen Sie die Tierheime nicht. Glauben Sie nicht an die alten Vorurteilen, dass man dort keinen „vernünftigen“ Hund oder keine liebenswerte Katze finden könnte. Kein geeignetes Kleintier für die Kinder.

In vielen Tierheimen stehen Ihnen außerdem erfahrene und kompetente Berater/innen zur Verfügung, die schon zu Anfang viele Ihrer Fragen beantworten können.

 

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